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Sicherheitsbewertung und Verwendung von Glyphosat-haltigen Herbiziden in Europa

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Glyphosat: Ein Risiko für Bienen?

Honigbienen und einige andere Insektenarten sind für die landwirtschaftliche Produktivität sehr bedeutend. Viele Kulturpflanzen werden nicht durch Wind bestäubt, sondern sind auf eine Befruchtung durch Insekten angewiesen. Zudem ernähren sich viele Käfer-, Spinnen- und Wespenarten außerdem von Pflanzenschädlingen und sind damit eine wichtige Komponente der biologischen Schädlingsbekämpfung.

(© Angelika Wolter / www.pixelio.de)

Es wurden viele Diskussionen um die Frage geführt, ob Herbizide wichtige Bestäuber wie Bienen oder andere nützliche Insekten und Spinnentiere schädigen können. Der Wirkstoff Glyphosat und Glyphosathaltige Herbizidprodukte wurden dazu umfassend in Labor- und Feldstudien getestet. Die Studienergebnisse zeigen, dass diese Herbizide unter realen landwirtschaftlichen Bedingungen keine dieser Nützlinge schädigen. Dies gilt sowohl für Honigbienen und deren Nachwuchs, als auch für nützliche Bodenräuber wie Spinnen und Käfer.  

Bei einigen Laboruntersuchungen zeigten sich zwar auch negative Effekte auf Tiere, die sich vorwiegend auf Pflanzen aufhalten (z.B. bestimmte Laufkäferarten und Raubmilben).  Jedoch traten diese Effekte nur dann auf, wenn die Tiere auf künstlichen Trägern wie Glasplatten direkt besprüht wurden. Unter natürlichen Testbedingungen zeigten sich bisher keine negativen Auswirkungen auf diese Tierarten.

 

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Letzte Aktualisierung: 25 Juni 2013