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Sicherheitsbewertung und Verwendung von Glyphosat-haltigen Herbiziden in Europa

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Stellungnahme der GTF zur jüngsten Entscheidung der IARC bezüglich Glyphosat

Die seit über vierzig Jahren von Regulierungsstellen weltweit durchgeführten Bewertungen haben alle bestätigt, dass Glyphosat für Menschen, Tiere und die Umwelt kein unzumutbares Risiko darstellt.
 
Aus diesem Grund lehnt die Glyphosate Task Force (GTF) die von der International Agency for Research on Cancer (IARC) unlängst vorgenommene Klassifikation von Glyphosat als ein Wirkstoff der Gruppe 2A (wahrscheinlich krebserzeugend) ab. Die Auswertung, die zu diesem Schluss gekommen ist, weist erhebliche methodische Mängel auf, und die daraus gezogene Schlussfolgerung steht im Widerspruch zu sämtlichen regulatorischen Sicherheitsbewertungen von Glyphosat. © Glyphosate Task Force
 
Der jüngste, im Kontext der von der EU fortlaufend vorgenommenen Überprüfung zur Erneuerung der Zulassung von Glyphosat erstellte Bewertungsbericht fand in keiner der geprüften Studien Nachweise von Karzinogenität. 
 
Für ihren Beschluss zog die IARC lediglich eine Auswahl öffentlich zugänglicher Informationen in Betracht, nicht jedoch die vorliegende, umfangreiche Datengrundlage zu Glyphosat, die bereits von den Zulassungsbehörden der OECD-Länder evaluiert wurde. Die IARC wies ferner einen Großteil der von der Fachwelt bereits geprüften Literatur sowie andere öffentlich verfügbare Informationen wie die Beurteilungen, Meinungen und Ergebnisse der für die Bewertung im Rahmen von Zulassungsverfahren zuständigen Behörden zurück.  
 
Die in der Beurteilung der IARC nicht berücksichtigten Studien wurden unter Einhaltung validierter Testverfahren und höchsten Qualitätsstandards in Laboratorien durchgeführt, die sich regelmäßig den behördlicherseits vorgeschriebenen Überprüfungsverfahren unterziehen. Diese Studien liefern den eindeutigen Nachweis, dass Glyphosat kein genotoxisches oder karzinogenes Potenzial besitzt. Nach eingehender Prüfung sämtlicher Daten, kamen die zuständigen Behörden wiederholt zu dem Schluss, dass Glyphosat weder bei Menschen noch bei Tieren Krebs auslöst.
 
In Kürze wird die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ihre Stellungnahme zu dem von der Glyphosate Task Force (im Zusammenhang mit der EU-Prüfung zur Erneuerung der Zulassung von Glyphosat) eingereichten Dossier sowie den Bewertungsbericht, das Addendum und die EFSA Peer-Review-Unterlagen auf ihrer Website öffentlich zugänglich machen und diese somit auch der IARC zur Prüfung zur Verfügung stellen.
 
 
Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zur Entscheidung des IARC

Letzte Aktualisierung: 27. März 2015