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Sicherheitsbewertung und Verwendung von Glyphosat-haltigen Herbiziden in Europa

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Trinkwasserqualität und Glyphosat

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Glyphosat und AMPA vollständig durch routinemäßige Trinkwasseraufbereitungs-methoden (chemische/oxidative Desinfektion) entfernt werden 10, 11. Andere Wasseraufbereitungsmethoden (Ufer- und Dünenfiltration, Ausfällung, Klärung, Filtration und langsame Sandfiltration) tragen ebenfalls zur Beseitigung bei, sind aber weniger effektiv als die Desinfektion.

Eine Übersicht zum Nachweis von Glyphosat und AMPA im Trinkwasser in neun europäischen Ländern zeigte, dass Glyphosat und AMPA durch alle gängigen Trinkwasseraufbereitungsmethoden ausreichend aus dem Wasser entfernt werden. Nur in Ausnahmefällen wurden Überschreitungen des Trinkwassergrenzwertes für Pestizide (0,1 µg/L) gemeldet 3. Teilweise wurden dabei aber ungeeignete Messmethoden angewendet. In anderen Fällen handelte es sich um Brunnen durch  Oberflächenwasser beeinflusst oder Privatbrunnen, die unbehandeltes Wasser aus flachen Grundwasserschichten führten.

Selbst eine moderate Überschreitung des derzeitigen, strengen Trinkwassergrenzwertes stellt für Verbraucher  kein signifikantes Risiko dar. Der auf toxikologischen Studien basierende gesundheitliche Grenzwert für Glyphosat und AMPA im Trinkwasser entspricht dem 50 000 fachen des EU Trinkwasserwertes (WHO, Trinwasserrichtlinien, Absatz 12.65).

 

Quellenangaben

 

Weitere Informationen:

Letzte Aktualisierung: 10. Dezember 2012