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Sicherheitsbewertung und Verwendung von Glyphosat-haltigen Herbiziden in Europa

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Der Beitrag von Glyphosat zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft

Der Einsatz von Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln hat die Art und Weise der Feldbearbeitung nachhaltig verändert. Da Glyphosat fast alle Unkräuter wirksam entfernt, haben viele Landwirte die mechanische Unkrautbekämpfung durch Pflügen eingeschränkt oder verzichten ganz darauf (sogenannte konservierende Bodenbearbeitung). Stattdessen können viele Kulturpflanzen mit Hilfe von Mulch-/Direktsaatmaschinen direkt in die Stoppelfelder gesät werden, ohne die Böden vorher tief zu bearbeiten. Das Abtragen der Böden durch Wind und Regen wird so verringert, da die Böden durch die verbleibenden Pflanzenreste und die festere Bodenstruktur besser vor Erosion geschützt sind. Konservierende Bodenbearbeitung wird mittlerweile als ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Landwirtschaft in Europa gefördert. Denn ein Großteil der Kulturlandschaft in Europa ist bereits von Bodenerosion betroffen. In einigen Teilen Deutschlands sind sogar ein Viertel aller landwirtschaftlich nutzbaren Flächen durch Erosion geschädigt.

(© iStockphoto.com/Susan H. Smith)

Wichtige Kulturpflanzenarten in Europa, etwa Mais und Zuckerrüben, werden durch den Einsatz von Glyphosat-haltigen Herbiziden heute überwiegend mit konservierender Bodenbearbeitung angebaut. Glyphosat-haltige Herbizide sind daher für viele Landwirte ein wichtiges und nachhaltiges Werkzeug, um Bodenerosionen auf ihren Feldern zu vermeiden, Energie einzusparen und die Emission von Treibhausgasen zu verringern.

 

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Letzte Aktualisierung: 06 November 2013