Infoportal Glyphosat

Sicherheitsbewertung und Verwendung von Glyphosat-haltigen Herbiziden in Europa

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Über das “Infoportal Glyphosat”

Das Infoportal Glyphosat informiert Verbraucher und die interessierte Öffentlichkeit über die Anwendung, Sicherheitsaspekte und aktuelle Entwicklungen von Glyphosat in Europa. Die Webseite ist eine Initiative  der „European Glyphosate Task Force“ (GTF), ein Zusammenschluss von Pflanzenschutz-Unternehmen, die sich gemeinsam für die Wiederzulassung des Wirkstoffes in Europa einsetzten.

Was ist Glyphosat?
Pflanzenschutzmittel, die den Wirkstoff Glyphosat enthalten, gehören weltweit zu den am häufigsten eingesetzten Herbizidprodukten. Glyphosat-haltige Herbizide kommen hauptsächlich in der Landwirtschaft zum Einsatz. Der Wirkstoff wird jedoch auch für die Unkrautbekämpfung in Gärten, auf Industrieflächen und in einigen Ländern zur Verkehrssicherung von Bahnstrecken (sog. Nichtkulturland) eingesetzt. Mit Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln können Landwirte sehr hartnäckige Unkräuter einfach und kosteneffektiv entfernen, die andernfalls Jahre überdauern können und zu massiven Ernteeinbußen führen.  Glyphosat wurde bereits 1974 auf dem Markt eingeführt und ist seitdem bei den Anwendern immer beliebter. Dies  ist vor allem auf seine hohe Wirksamkeit, auf die langjährigen Erfahrungen mit der sicheren bestimmungsgemäßen Anwendung des Wirkstoffes und auf seinen Beitrag für nachhaltige und bodenschonende Anbauverfahren zurückzuführen.

Warum gibt es ein Wiederzulassungsverfahren für Glyphosat?
Die EU-Verordnung für Pflanzenschutzmittel schreibt vor, dass die Sicherheit und Umweltverträglichkeit von Wirkstoffen für die Umwelt, Tiere und den Menschen mindestens alle zehn Jahre erneut bewertet werden müssen. Damit wird sichergestellt, dass alle neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und technologischen Fortschritte sowie neue Erfahrungen mit dem Wirkstoff  in regelmäßigen Abständen in die Sicherheitsbewertung einfließen.

Die EU Zulassung für Glyphosat erfolgte im Jahre 2002 und der Wirkstoff befindet sich derzeit gemäß der gesetzlichen Vorgaben der EU im turnusmäßigen Wiederzulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittelwirkstoffe.
Die Bewertung der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) basiert dabei auf  einem detaillierten Bewertungsbericht eines sogenannten berichterstattenden Mitgliedsstaates (Rapporteur Member State, RMS). Im Falle von Glyphosat ist der RMS Deutschland. Darüber hinaus können sich auch andere Interessierte an diesem Prozess beteiligen und dem RMS zusätzliche Informationen und Daten zukommen lassen. Das derzeit laufende Wiederzulassungsverfahren von Glyphosat wird voraussichtlich 2014 abgeschlossen.

Was ist der Hintergrund der „Task Force Glyphosat“?
Unternehmen aus zwölf EU-Mitgliedstaaten haben sich zur europäischen „Glyphosate Task Force“ (GTF) zusammengeschlossen, um gemeinsam die mit dem Antrag auf Wiederzulassung verbundenen Arbeiten zu leisten.  .
Das GTF hat ein Dossier eingereicht, in dem aktuelle Forschungsergebnisse auf Basis erneut überprüfter oder aktualisierter Testmethoden zu den ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat zusammengefasst wurden. Die Task Force Glyphosat ist der Überzeugung, dass Glyphosat-haltige Herbizide sichere und unverzichtbare Produkte für eine ertragreiche und nachhaltige Landwirtschaft in Europa sind.

Welche Information finde ich auf dem Infoportal Glyphosat?
Das Infoportal Glyphosat gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Anwendungen von Glyphosat und die Bedeutung des Wirkstoffes für die europäische Landwirtschaft. Verbraucher und Anwender können sich über aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse zur Sicherheitsbewertung von Glyphosat und deren Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit informieren. Für Entscheider und Journalisten bietet das Portal Informationen zum Wiederzulassungsprozess und allen aktuellen Entwicklungen zum Thema. Weiteres Infomaterial zum Runterladen,  ein Pressearchiv und den Kontakt zu unseren Experten runden in der Rubrik „Mediencenter“ das Informationsangebot ab.

Letzte Aktualisierung: 07 Oktober 2013